top of page
  • robertriesen74

Hallo zusammen,

Bevor ich zum eigentlichen Thema komme, möchte ich noch etwas loswerden, das mich seit längerem beschäftigt. Es ist auch der Hauptgrund dafür, dass ich länger nichts mehr veröffentlicht habe. Eine Arbeitskollegin meinte mal in der Pause, dass sie Blogger für aufgeblasen Wichtigtuer und von sich selbst eingenommene Selbstdarsteller halte. Da ich die Welt nicht mit Sachen langweilen wollte, die ausser mir keinen interessieren, habe ich eine längere Pause gemacht. Nun, bevor ich wieder versuche, regelmässiger zu schreiben, möchte ich von euch liebe Leser*innen wissen, wie ihr das so seht. Bitte gebt mir ein Feedback in den Kommentaren oder noch lieber per E-Mail an robert(at)robertriesen.net.

 

So, nun genug rumgejammert. Im Moment stehe ich mitten in der Vorbereitung zum Zürich-Marathon vom 23. April. Dies wird mein erster Marathon überhaupt. Das Training hat einen merklich anderen Charakter als zuvor. Es war vorgekommen, dass ich in fünf Tagen vier Lauftrainings auf dem Plan hatte. Von kurz und langsam bis hochintensiv war alles dabei. Nun sehe ich, dass diese sehr intensive Phase etwas vorüber ist und in den nächsten Trainingswochen auch wieder Rad und Koppeltrainings auf dem Plan stehen. Auch im medizinischen Bereich bereite ich mich vor: Beim jährlichen Checkup beim Hausarzt wurde, der von meinem Physiotherapeuten diagnostizierte, muskulär verursachte Beckenschiefstand bestätigt. Dieser kann nun behandelt und hoffentlich behoben werden. Auch an der Laufschuhfront war ich nicht untätig und hab mich nach gut 90-minütiger Beratung und Austesten für den Hoka Carbon X(3) als Laufschuh für den Marathon entschieden. Eigentlich bin ich bei allen Vorbereitungen voll auf Kurs. Dennoch ist in meinen Kopf ein riesiger Wirbel von Gedanken, wenn ich an den Marathon denke. Von “Ich schaffe das gut und bin gut vorbereitet” bis hin zu “Was war das für eine Dämliche Idee, sich da anzumelden denn du wirst es niemals ins Ziel schaffen,” ist alles dabei.

 

So nun hoffe ich, dass ich euch nicht zu sehr gelangweilt habe

136 Ansichten1 Kommentar
  • robertriesen74

Hallo zusammen,

Nun ist es schon wieder Dezember und das Jahr 2022 neigt sich dem Ende zu. Für mich war es nicht so ein einfaches Jahr mit Covid-19 und der Verletzung. Das Training für die Saison 2023 hat im Oktober wieder gestartet. Nun steht aber dar mit dem Zürcher Silvesterlauf  für mich der letzte Event im 2022 an. Nun warum an einem Laufevent im Winter bei möglicher Kälte und Nässe starten und das erst noch dazu auf mit Tramschienen und Kopfsteinpflaster gespickten Stassen. Ganz klar sind dies nicht gerade die Faktoren, die eine Verletzungsgefahr komplett ausschliessen. Für mich steht beim Silvesterlauf nicht die sportliche Höchstleistung im Vordergrund als viel mehr der Genuss. Genuss?! Es sind 8,5 km zu laufen! Ja klar, dennoch ist die Stimmung immer grandios. Die Zuschauer, die einem in mehren Reihen stehend den Rennweg hochpeitschen. Die weihnächtlich erleuchten Strassen und all die hoch motivierten Läuferinnen und Läufer. Die alles macht den Zürcher Silvesterlauf zu einem Genuss den ich nur ungerne verpassen möchte. Ganz klar da Zürich für mich zu den schönsten Städten der Welt zählt ist sie so oder so immer eine Reise wert. Dazu noch der Silvesterlauf und davor oder danach durch die zahlreichen Weihnachtsmärkte und Weihnachtsdörfer in der Innenstadt zu bummeln macht das ganze einfach Perfekt.

 

Abendstimmung über dem Weihnachtsdorf auf dem Sechseläutenplatz

Das Märchen Tram gört seit ich denken kann zur Zürcher Adventszeit.

 

Sei auch du dabei!

33 Ansichten0 Kommentare
  • robertriesen74

Hallo zusammen.

Es kommt immer wieder vor, dass es Dinge gibt, die auf den ersten schnellen Blick nicht wirklich Sinn ergeben. Mir ging es so mit dem Delphin-Training. Delphin ist die zweitschnellste, aber auch die anstrengendste Art, sich durchs Wasser zu bewegen. Weil Delphin oder englisch Butterfly (Schmetterling) so anstrengen ist, machte es für mich keinen Sinn, diesen Schwimmstil im Triathlon-Training anzuwenden. Klar, es macht Spass, sich auf eine Art durchs Becken zu pflügen, die nicht alle können. Dennoch ist das Triathlon-Training zu komplex, um einfach nur etwas Just for Fun in den Trainingsplan zu schreiben. Auch die Erklärung eines Schwimmtrainers, ein Triathlet müsse alle Schwimmstile beherrschen, ist für mich zu kurz gegriffen. Vor allem wenn ich mir anschaue, dass Brust- und Rückentechnik gar nicht oder eher selten im Plan vorkommen. Also muss es eine andere Erklärung dafür geben.

 

Um dem auf die Spur zu kommen, sollten wir uns mal die Technik genauer anschauen. Der englische Name “Butterfly” leitet sich vom Armzug ab, da beide Arme miteinander Überwasser nach vorne bewegt werden. Der deutsche Name Delphin leitet sich vom Beinschlag ab. Im Grundgenommen ist es kein Beinschlag, sondern eine Wellenbewegung, die vom Kopf ausgehend durch den ganzen Körper läuft. Genau in dieser Wellenbewegung liegt der Grund das “Delphin” auf jeden Fall ein wichtiger Teil des Triathlon-Trainings sein muss. Durch die Wellenbewegung wird vor allem die tiefe Bauchmuskulatur trainiert. Diese ist wiederum entscheidend beim Radfahren und Laufen. Delphin ist die effektivste Methode, diese Muskelgruppe zu trainieren.

 

So macht Delphin Sinn im Training. Für mich macht dieses Wissen einen grossen Unterschied, wenn ich in Zukunft wieder Delphin im Programm stehen habe.

 


112 Ansichten0 Kommentare
bottom of page