• robertriesen74

Hallo zusammen

Wenn ich mein Trainingsplan so ansehe, steht da zum Beispiel 1h Schwimmen, 1h Rad oder 1h Laufen. Heisst das nun, dass eine Stunde, reserviert in meiner Agenda, komplett ausreicht? Wie ihr euch denken könnt, ist die Antwort "Nein”. Die Stunde ist nur die Zeit die wirklich trainiert wird. Dazu kommt aber noch die Zeit, die ich für den Weg ins Hallenbad, zum Umziehen, Aufwärmen usw. benötige. Beim Schwimmen kommt da gut und gerne eine weitere Stunde dazu. Besser sieht es beim Laufen und Radfahren aus, da ich dort meistens von zu Hause aus starte. Aber auch dort muss ich mindesten 30 Minuten dazu rechnen. Bei Einheiten mit hoher Intensität oft noch mehr, da ich noch etwas Zeit für die Erholung benötige. Die Einheiten mit dem geringsten zusätzlichen Zeitaufwand sind die Athletik-Einheiten, da ich diese zu Hause im Wohnzimmer mache.

Nun, das Ganze ist keine neue Erkenntnis für mich. Dennoch ist es wichtig, dass ich mir das immer wieder bewusst mache. So komme ich nicht auf die Idee, zwischen zwei Termine noch ein Training zu quetschen oder Termine kurz nach einem Training einzuplanen. Darunter leidet nur beides. Das Training und der Termin. Das Thema Training und Triathlon domminiert meinen Alltag doch einiges stärker, als ich eigentlich zugeben möchte. Dennoch finde ich es äusserst wichtig, mir immer wieder Freiräume zu schaffen, die weder von Arbeit noch Training ausgefüllt werden. Mein Studium am Institut für theologische Weiterbildung (ITW) ist für mich da ein sehr wichtiger Anker und eine willkommene Abwechslung.

Auch das kann Training sein Laufen in traumhafter Umgebung wie hier beim Abschluss-Training für den Uri-Tiathlon

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  • robertriesen74

Hallo zusammen

Nach der Triathlon-Saison ist vor der Laufsaison. Tatsächlich stehen bei mir noch zwei Läufe an. Der Erste davon ist schon fast eine Herzensangelegenheit. Es kann durchaus diskutiert werden, wie gut er in die Vorbereitung für das letzte Saison-Highlight, den Swiss City (Halb)Marathon in Luzern passt. Doch wie gesagt ist es eine Herzensangeleigenheit. Der Fabrik11 Nachtlauf war für mich im letzten Jahr das Saison-Highlight überhaupt. Endlich wieder ein Wettkampf, endlich wieder Massenstart Irgendwie habe ich diesen Lauf in mein Herz geschlossen.

Nun was ist diese Fabrik11 überhaupt. Die Fabrik11 ist ein innovatives Unternehmen. Es ist der Versuch, ein Multisportcenter mit einem Co-Workingspace und einem Bistro zu vereinen. Multisport? Das ist doch «nur» ein weiteres von unzählbaren Fitnesscentern im Raum Zürich! Nein, eben gerade nicht. Neben den ganz klassischen Fitnessgeräten gibt es ein Spielfeld, das für Tennis, Volleyball, Badmington, Basketball und viele andere Hallenballsportarten verwendet werden kann. Es gibt ein virtuelles Fussballfeld und natürlich auch Gruppenräume, die für Yoga, Tanzen usw. genutzt werden dürfen.


Der Nachtlauf steht deshalb auch nicht nur für sich allein, sondern ist in ein wahres Multisport Festival mit Fussballturnieren Radrennen und diversen Gruppenkursen eingebettet. So sollte an den beiden Tagen vom 2. und 3. Oktober 2021 eigentlich für jeden Geschmack irgendwas dabei sein. Sei es auch nur die Party mit DJ am Samstagabend.

Meine Disziplin ist der 10 Kilometer Lauf am Samstagabend 20:00. Da die Laufstrecke relativ kurz ist, werden 7 Runden zu laufen sein. So können die Zuschauer die Athleten 14-mal sehen und anfeuern. Die Fabrik11 ist mit dem ÖV hervorragend erschlossen. Das Tram 12 hält direkt vor der Tür und der Bahnhof Stettbach ist auch nur wenige Gehminuten entfernt.

Mehr zu Fabrik11: www.fabrik11.ch und das Multisport-Festival www.fabrik11.ch/multisport-festival/


Laufstrecke des Fabrik11 Nachtlaufs. gefunden auf www.fabrik11.ch

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  • robertriesen74

Hallo Zusammen

Nun ist sie schon wieder vorbei, die Triathlon Saison 2021. Auch wenn sie zu Beginn sehr harzig startete, war die Saison am Ende doch super spannend.

Nun aber zum Zytturm-Triathlon von Zug, wo Impuls-Triathlon mit 16 Athletinnen und Athleten am Start war.


Wir drei stehen hier stellvertretend für das gesamte Team. Für alle, die wie ich auf der Kurzdistanz am Start waren, hiess es, erst mal Geduld zu haben. Die Wechselzone schloss 65min vor dem Rennstart. Aber auch für die Athleten, die über die olympische Distanz am Start standen, begann der Wettkampf mit einer Überraschung. Der Veranstalter hatte beim Setzen der Bojen mit Problemen zu kämpfen. Aus diesem Grund war die Schwimmstrecke für die OD nur knapp 900m lang anstatt 1500m.

Zum Glück hatte ich am Wettkampf einen Betreuer dabei. Dies war das erste Mal. Dadurch konnte ich meine Jacke bis zum Aufwärmen anbehalten. Obschon der Zuger See nach offizieller Messung 21.5°C zu haben schien, brauchte ich beim Einschwimmen doch ein paar Momente, um mich an die Wassertemperatur zu gewöhnen. Punkt 09:15 Uhr ging’s für die Ersten los. Da alle 2 Sekunden immer 2 Athleten zusammen auf die Reise geschickt wurden, war mein persönlicher Start um 09:19 Uhr. Beim Schwimmen fühlte ich mich gut. Nur habe ich beim Start leider vergessen, meine Uhr zu starten. So verlor ich während dem ersten Wettkampfteil ein paar Sekunden, um mein Gadget noch zum Laufen zu bringen. Das Schwimmen war gut. Der erst Wechsel verlief schon ziemlich routiniert. Das Radfahren rund um den Zuger See startete über eine Kopfsteinpassage. Als ich dann auf der Strasse angekommen war, konnte ich mein Renntempo anpeilen. Den ersten Kilometer brauchte ich noch, um meinen Rhythmus zu finden. Nach ca. der Hälfte der Radstrecke, genauer zwischen Arth und Immensee, verabschiedete sich aus unerfindlichen Gründen das rechte Glas meiner Sonnenbrille. Kurz darauf passierte ich den Fotografen auf der Radstrecke.


Ups! Wo ist das Glas?


Egal weiter!


Mitten im längsten Anstieg der Radstrecke Stand eine Treichlergruppe, um uns mit dem rhythmischen lauten der Treichel anzufeuern.

Eine kleine Schrecksekunde hatte ich bei einer Tankstelle: Eine Autofahrerin, die mich kurz zuvor überholte, wollte in die Tankstelle einbiegen. Glücklicherweise bemerkte sie mich in der letzten Sekunde. So kam ich wohlbehalten in der zweiten Wechselzone an. Dort irritiert mich mein Betreuer ein wenig mit der Info, dass der Wechselzonen-Schiri verlangte, die Rennräder rückwärts zu parken. Also drehte ich das Rad. Auch egal, keine grosse Sache für einen Routinier wie mich ;-). Auf der Laufsterke hatte ich anfangs Bedenken, die 5km nicht durchlaufen zu können, da sich die Beine sehr schwer anfühlten. Deshalb ging ich das ganze eher defensive an. Irgendwann merkte ich aber, dass es besser ging und versuchtem, die Pace leicht zu erhöhen. Es gelang mir nicht wunschgemäss. Auf den letzten 500m hingegen konnte ich nochmals richtig beschleunigen. Ich wollte unbedingt verhindern, dass der Athlet hinter mir mich kurz vor dem Ziel noch überholen würde.


Auf der Laufstrecke.


Volle Kraft voraus ins Ziel.


Ziel erreicht, nun irgendwie bremsen.

(Alle Bilder von Alphaphoto Dietlikon)


Fazit: Der Letzte Triathlon der Saison war super gut. Nun aber bin ich froh, dass die Triathlon Saison 2021 vorbei ist und ich freue mich schon auf die beiden Laufevents zum Saisonabschluss – und natürlich auf die zweiwöchige Saisonpause :-)

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