• robertriesen74

Aktualisiert: 27. Nov 2020

Hallo zusammen,

Meiner Meinung nach ist diese Frage durchaus sehr berechtigt. Liebe Triathletinnen, liebe Triathleten unter den Bloglesern: Nun müsst ihr kurz stark sein. Triathlon ist einer der trainingsintensivsten und teuersten Sportarten der Welt. Dazu ist es eigentlich eine Randsportart. Trotzdem liebe ich diesen Sport und würde nicht mehr wechseln. Gut, nun bin ich mit dem Triathlon-Virus infiziert und kann gar nicht mehr anders. Doch trotzdem: Warum Triathlon? Als Schüler hasste ich Laufwettkämpfe. Radfahren liebte ich, aber auf keinen Fall Rennrad.

Im Schwimmclub liebte ich das Schwimmen, doch die Wettkämpfe verstand ich ganz und gar nicht. Irgendwie kurz nach Mittag einschwimmen um sich danach Stunden lang zu langweilen, um gegen Ende des Nachmittags 100m oder, wenn’s hoch kam, 200m zu schwimmen. Mit viel Glück durfte ich sogar einmal in der Staffel mitschwimmen. Auch der Blick auf die Rangliste war nicht gerade förderlich. Immer am Ende der Rangliste und bei Brustwettkämpfen anstelle vom Rang ein (DSQ) also disqualifiziert. Trotzdem war ich jeden Abend im Hallenbad, um mindestens einen Kilometer zu schwimmen. Dabei träumte ich immer davon, mal einen Wettkampf über 1500m machen zu dürfen. Das war für mich Schwimmen. Ausdauer war für mich immer etwas Erstrebenswertes. Weshalb nur 40km Radfahren wenn auch 80km möglich sind. Immer nur das Gleiche machen wird mir sehr schnell langweilig.

Als ich die Voluntari bei der WM 2003 im TV sah, wollte ich auch so ein Voluntari werden, hatte aber keine Ahnung, wie das gehen sollte. Im Internet fand ich einen Aufruf, dass Volunteers für die IAAF EM 2014 in Zürich gesucht werden und bewarb mich. Leider ohne Erfolg. Ich bekam den Hinweis, dass Ironman Switzerland in Zürich immer Volunteers suchen würde. So wurde der Ironman zu festem Bestandteil meiner Jahresplanung als Volunteer. Am Anfang dachte ich, dass die Athleten Übermenschen sein müssen. Doch 2017 stand ich als Volunteer am Zieleinlauf des Ironman 5150 Short, einem Sprint-Triathlon über 500m Schwimmen, 20km Rad und 5km Laufen, und sah die Freude in den Gesichtern. Nicht alle waren athletisch gebaut. Da entschied ich mich, es selber auch mal zu versuchen. Der Rest ist Geschichte.

Die Zielankunft meines aller ersten Triathlons. Natürlich Ironman 5150Short in Zürich!

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  • robertriesen74

Hallo zusammen

Langsam aber sicher komme ich in den normalen Trainingsrhythmus zurück. Noch ist er tiefer als vor der Saisonpause. Aber nicht mehr lange. Nun fragt ihr euch vielleicht, weshalb er dann überhaut tiefer ist. In der Off-Saison hat sich der Körper schnell an des süsse Nichts-tun gewöhnt. Es ist an der Zeit, ihn erst wieder an das regelmässige Training zu gewöhnen um danach langsam die Trainingsintensität zu steigern. Dabei spielt der Grund für die Unterbrechung keine Rolle. Es spielt aber eine Rolle, wie lange der Unterbruch war. Bei mir selber merke ich, dass ich vor allem beim Laufen extrem abgebaut habe und beim Schwimmen war ich auch schon mal schneller. Das erstaunt mich aber weniger, da dort der Unterbruch mit zwei Monaten mehr als doppelt so lange war wie bei der Laufdisziplin. Beim Radfahren ist die Leistung aber stabil geblieben. Meine Erklärung dafür ist, dass ich das Fahrrad regelmässig auf dem Arbeitsweg nutzte. Von mir selber aus würde ich die 4x1,5km langen Fahrten nie und nimmer ernsthaft als Radtraining bezeichnen. Ich stellte aber fest, dass sie durchaus einen Trainingseffekt haben.

Der Grund für den langen Unterbruch beim Schwimmtraining liegt darin, dass ich mich voll und ganz auf den Greifenseelauf fokussiert habe. Der doch eher starke Formeinbruch beim Laufen ist für mich hingen nicht ganz nachvollziehbar.

Herbstimprssion


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  • robertriesen74

Hallo zusammen,

in einem der letzten Blogeinträgen erwähnte ich, dass ich nun mehr Zeit auf dem Rollentrainer verbringen werde. Nun möchte ich etwas genauer auf diese Form von Training eingehen. Es gibt verschiedene Arten, auf einem Rollentrainer zu trainieren. Die einfachste davon ist einfach nur die zum Gerät gehörige App dafür zu nutzen. Daneben gibt es mehrere Apps, welche das sehr eintönige Rollentraining aufpeppen. Die bekannteste davon ist Zwift. Dort gibt es die Möglichkeit, entweder für sich alleine durch virtuelle Welten zu radeln, gegen andere Rennen zu fahren oder sein eigenes Trainingsprogramm hochzuladen und damit durch eine der virtuellen Welten zu fahren. Die Steigung der Strecke hat dabei meistens Einfluss auf die Rolle, die bei Steigung strenger und bei Abfahrten leichtgängiger wird. Einzig bei dem selber programmierten, übernommenen Trainings oder Tests hat das Bild keinerlei Einfluss auf die Einstellung des Rollentrainers. Für mich ist das eher verwirrend. Daneben gibt es seit neuem Rovy. Im Gegensatz zu Zwift fährt man dort durch reale abgefilmte Landschaften. Auch diese haben natürlich einen Einfluss auf die Einstellung des Rollentrainers. Im Gegensatz zu Zwift werden aber Testes und programmierte Trainings nicht auf diesen abgefilmten Routen gefahren. Sie werden ziemlich steril auf einer Grafik gefahren. Für mich persönlich ist das super. So kann ich mich voll und ganz auf das Training konzentrieren. Natürlich ist dies komplett Typen abhängig. Wenn ich mich mal, was eher selten ist, zu einem freien Training auf der Rolle entschliesse, fahre ich viel lieber auf den realen abgefilmten Strecken von Rovy als in den virtuellen Welten von Zwift. Aber wie alles andere ist auch dies reine Geschmackssache.Auf beiden Plattformen gibt es die Möglichkeit zusammen mit Freunden aus der ganzen Welt zu Radeln. Sofern Chatten ist natürlich möglich Auf alle Fälle ist das Training auf der Rolle einiges schweisstreibender und strenger als das gleiche auf der Strasse. Selbst Radprofis sind nach einer bis eineinhalb Stunden Rennen auf der Rolle durchgeschwitzt und froh, dass es zu Ende ist.

Screenshot von Zwift


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