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  • robertriesen74

Hallo zusammen

 

Regen, Wind, Dunkelheit und Kälte laden nicht gerade zum Training ein. Im Winter finden auch keine Wettkämpfe statt. Was machen Triathleten in dieser, so trainingsunfreundlichen Zeit? Trainieren, was sonst! Wie bei allen anderen ambitionierten Sportarten ist das Training in der wettkampflosen Zeit entscheidend für die Wettkämpfe. Winterzeit ist Schwimmzeit. Früher war es oft so, dass im Winter wenig, bis kein Radtraining stattfand. Laufen geht eigentlich immer und für das Schwimmen ist der Winter gerade ideal. Nun dank immer besser werdenden Rollen-Programmen wie Zwift und Rouvy hat sich das Radtraining im Winter stark gewandelt. OK, nach über einer Stunde auf der Rolle beginnt zumindest bei mir der Hintern zu Schmerzen da das Rad auf der Rolle seine natürlich schwankende Bewegung nicht hat. Dennoch kann ich auf der Rolle viel präzisere Intervalle fahren, ohne ständig vom Verkehr oder dem Gelände ausgebremst zu werden. Eine Trittfrequenzpyramide, bei der alle 30 Sekunden die Trittfrequenz geändert werden muss, dabei aber die Wattzahl gleichbleiben sollte, ist für mich auf der Strasse schlicht undenkbar, da ich auf der Strasse nicht ständig meine Head Unit (Fahrradcomputer) im Blick habe. Ansonsten lande ich im harmlosesten Fall früher oder später im Strassengraben. Ihr merkt also, dass auch der Winter durchaus seine Vorzüge für das Training haben kann.

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  • robertriesen74

 

Hallo zusammen

 

Am Ende des letzten Blogs https://www.robertriesen.net/post/rückblick-2023---ausblick-2024 erwähnte ich, dass ich meinen Trainingsplan auf die neue Saison hin wechselte. Da sprachen mich Leser darauf an, ob ich nicht etwas mehr dazu schreiben könnte. Mache ich sehr gerne.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass so ein Wechsel nichts Aussergewöhnliches ist. In aller Regel bedeutet es nur extrem selten, dass ein zwischenmenschliches Zerwürfnis dahintersteckt. Im Falle von www.2peak.com , ist das auch unmöglich, da der Plan von einem Algorithmus auf mich persönlich zugeschnitten wurde. Da sind wir schon beim ersten Grund für den Wechsel: Für mich nahm es der Algorithmus manchmal zu genau. Wenn ich ein Training aus irgendwelchen Gründen ändern wollte, berechnete der Algorithmus den gesamten Plan neu, was zwar aus trainingstechnischer Sicht gut war, aber trotzdem teilweise meine ganze Planung über den Haufen warf. Der neue Plan von www.powerandpace.de ist kein Einzeltrainingsplan mehr. Das hat sowohl Vorteil wie auch Nachteile. Ganz klar ist ein Gruppenplan nicht das gleiche wie ein Einzelplan. Doch sind, so denke ich, die Auswirkungen vor allem im Spitzenfeld, wo es um den Sieg geht, zu spüren. Für Athleten, die wie ich das Hauptziel haben, ins Ziel zu kommen und die eigene Zeit zu toppen, überwiegen ganz klar die Vorteile. Zum einen lassen sich die einzelnen Einheiten so schieben, dass sie gut in die bestehende Wochen-Struktur eingepasst werden können, ohne dass der ganze Plan neu berechnet wird. Aber das allein hat mich nicht überzeugt zu wechseln. Wie bereits erwähnt ist Power and Pace eine Gruppe. Im Gegensatz zu einem Verein trifft man sich nicht Woche für Woche oder mehrmals pro Woche physisch zum Training. Dennoch trifft man sich virtuelle zweimal in der Woche zum gemeinsamen Training. Am Dienstag auf www.Zwift.ch zum Radtraining und am Donnerstag auf YouTube zum gemeinsamen Athletiktraining mit Ulrike Syring. Das ist aber immer noch nicht Alles: einmal pro Monat gibt es vom Trainer Bijörn Gesmann ein Briefing und dazu eine Q&A, um Fragen zum Trainingsplan zu klären. Dazu kommen noch Podcasts zu allem rund ums Training und ein Podcast 2Minuten Training, wo kurz und knapp erklärt wird, weshalb einzelne Einheiten wichtig sind. Also eine riesen Paket. Das hat mich überzeugt und so habe ich zu Power and Pace gewechselt.

So sieht es aus wenn Power and Pacer gemeinsam in Watopia unterwegs sind.


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  • robertriesen74

Hallo Zusammen

 

Für mich ist am 1. Oktober 2023 trainingstechnisch das Jahr 2024 angebrochen. So gesehen höchste Zeit für einen Rückblick auf die Saison 2023 und einen Ausblick auf die Saison 2024. Das Wichtigste im Blick auf die vergangene Saison ist, dass ich ohne Verletzung durchgekommen bin. Die Saison 2023 wurde im Wesentlichen von zwei grossen Wettkämpfen dominiert: dem Zürich Marathon zu Saisonbeginn und die Mitteldistanz von Uster ganz am Ende der Saison. Dazwischen zahlreiche Vorbereitungs- und Plauschwettkämpfe. Als Fazit muss ich sagen: es war schlicht und einfach zu viel. Vor allem von Juni bis Mitte Juli hatte ich sechs Events am Stück, also an jedem Wochenende einen Event und wenn ich ausnahmsweise mal keinen Event hatte, musste ich am Sonntag arbeiten. Positiv war, dass ich alle Wettkämpfe innerhalb des Zeitlimits ins Ziel gebracht habe. Die meisten Wettkämpfe waren im erwarten Zeitrahmen eher tendenziell langsamer. Negativ: es gab keinen Ausreisser nach oben, also keinen Exploit.

 

Was sind nun die Lehren für die Saison 2024? Ja, es ist zwar möglich, im Frühjahr einen Marathon zu laufen und im Herbst eine Mitteldistanz, doch umgekehrt wäre es besser. Ich bin Triathlet nicht Marathonläufer. Deshalb sollte der Triathlon Vorrang haben. Weshalb trotzdem Marathon? Ganz einfach: um meine Laufperformance zu optimieren. Was auch dringend notwendig ist, den Wettkampfplan zu entschlacken. Gesetzt sind für die Saison 2023/24 der Zürcher Silvesterlauf am 10.12.2023, das Radfahren bei der Unterlandstaffette am 28.01.2024, der Glattlauf vom 16.03.2024 und der Ironman 70.3 Helsingør vom 23.06.2024. Dazu ein Triathlon über die Olympische Distanz, Wunsch Ingolstadt Triathlon 09.06.2024. Herbstmarathon aller Voraussicht nach Swiss City-Marathon Luzern und zur Vorbereitung der Greifensee Lauf Uster. Optional der Hasli Nigthrun und der Eglisau Triathlon.

 

Auf die neue Saison hin habe ich auch den Trainingsplan gewechselt von 2Peak.com zu PowerandPace.de Power & Pace.



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