• robertriesen74

Hallo Zusammen

An Olympischen Spielen, Landes-, Kontinental- und Weltmeisterschaften geht’s immer um neue Rekorde. So mancher TV- Sportler fragt sich, ob das wirklich sein muss. Seit ich mich mit dem eigenen Training auseinandersetze, merke ich aus eigener Erfahrung, weshalb das so ist. Wenn ich merke, dass ich mehr zu leisten vermag als ein paar Monate zuvor, ist das für mich eine riesige Motivation, weiter zu machen. Es ist sogar so, dass es der Antrieb für das ganze harte Training überhaupt ist. Dabei geht es mit Nichten um nationale oder internationale Rekorde. Mir geht’s einfach darum zu merken, dass ich mich verbessere. In dem Sinne ist auch bei mir “höher, weiter, schneller” ein sehr wichtiges Thema. Das Ganze kann aber auch sehr schnell demotivierend sein, wenn die Ziele zu hoch oder zu unmöglich gesetzt werden. Natürlich gibt es auch Phasen, wo es aus irgendwelchen Gründen auch immer die Leistung schlechter wird. Dort ist es wichtig, die Gewissheit zu haben, dass es durch das weiter Training wieder aufwärts gehen kann. Es lohnt sich auch, in dieser Phase auch mal genauer hinzuschauen und eventuell Anpassungen im Training, Schlaf-Wach-Rhythmus oder Ernährung anzugehen. Wenn dann der Aufwärtstrend wieder einsetzt, ist es umso schöner.


  • robertriesen74

Hallo

An den vergangenen beiden Samstagen hatte ich beinahe dieselbe Aufgabe. Je eine Radtour über fünf Stunden. Die beiden Trainingspläne unterschieden sich nur in einer Nuance. So war am ersten Samstag die zusätzliche Aufgabe, zweimal 6 Minuten im nächst höheren Pulsbereich zu fahren. Diese zwölf Minuten hatten eine sehr grosse Auswirkung auf die restliche Tour. Auf der ganzen restlichen Tour viel es mir sehr schwer, den Puls im tieferen Pulsbereich zu halten. Eine Woche darauf war die Aufgabe fünf Stunden im selben Pulsbereich zu fahren. Von Beginn an achtete ich stark darauf, im korrekten Pulsbereich zu bleiben, insbesondere bei den Aufstiegen. Im Verlauf der restlichen Tour konnte ich praktisch ohne Probleme den Pulsbereich halten. Am Ende der ersten Tour fühlte ich mich total ausgelaugt, bei der zweiten Tour fühlte ich mich relativ gut, obwohl ich rund 10km mehr gefahren war. Nun frage ich mich natürlich, woran das liegt. Mein Verdacht ist, dass es bei mir etwas Psychologisches ist. Durch die beiden sechs Minuten Intervalle wurde meinem Hirn wie signalisiert, dass es voll ok ist, mit einem höheren Puls zu fahren, obschon es gar nicht so vorgesehen war. Egal wie es auch immer war. Für mich ist es wichtig, daran zu arbeiten.

Kleinigkeiten machen doch so oft einen viel grösseren Unterschied. Das gilt gerade für die Einstellung der Schuhplatten. Nach der ersten Tour hatte ich leichte Schmerzen im rechten Knie. Darauf ging ich zu meinem Velomechaniker. Der stellet meine Schuhplatte ein ganz kleines bisschen anders ein und siehe da, auf der zweiten Tour waren die Knieschmerzen überhaupt kein Thema mehr. Dazu muss ich auch sagen, dass ich vor der ersten Tour die Innensohlen meiner Radschuhe gewechselt hatte. Das führte dazu, dass ich die falsche Einstellung, die ich bei der Montage gemacht hatte, überhaupt spürte.


Die Brauerei von Baar


  • robertriesen74

Hallo Zusammen

Eine saubere Technik im Schwimmen ist zwar sehr gut, bringt aber nicht so viel, wenn sie nicht automatisiert ist. Letze Woche im Schwimmtraining stand ein neuer Trainer am Beckenrand. Als erstes wollte er unsere Schwimmtechnik genau anschauen. Jedem gab er ein Feedback. Beim dritten Versuch bekam ich ein dickes Lob von ihm. Die Technik sei perfekt. Ich habe mich auch zu 100% darauf konzentriert, ganz sauber zügig zu schwimmen. Im Verlaufe des weiteren Trainings war es mir dann nicht mehr möglich, mich auf die Technik zu konzentrieren. Die Reaktion des Trainers kam prompt. Das sehe nun etwas anders aus.“Das ist nicht die gleiche Technik“sagte er ganz genau so. Da musste ich ihm zustimmen. Die perfekte Technik ist zu rein gar nichts nütze, wenn sie nicht im Muskelgedächtnis abgespeichert ist, sprich automatisiert ist. Es gibt nur eine Möglichkeit, die Technik ins Muskelgedächtnis zu bekommen: schwimmen, schwimmen und nochmals schwimmen. Es geht dabei um gar nichts anderes, als ganz sauber und voll auf die saubere Ausführung der Technik fokussiert zu schwimmen. Einen einfacheren Weg gibt es nicht. Aber der Weg lohnt sich. Denn nur mit einer sauberen Technik ist es möglich, im Schwimmen schneller zu werden und dabei erst noch Energie zu sparen.


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