• robertriesen74

Hallo zusammen

Wie im letzten Blogg angekündigt werde ich nun auf meine Saisonplanung 2021 etwas genauer eingehen. Einige denken, dass es dafür etwas früh ist. Doch genau dafür kann die Offseason genutzt werden. Die Saisonplanung hilft auch, wieder hoch motiviert ins Training einzusteigen. Meine ganz persönliche Saison 2021 geht bereits im Dezember 2020 los. Am 13. Dezember starte ich am Zürcher Silvesterlauf. Dieser war letztes Jahr noch der Saisonabschluss. Am 31.1.2021 steht mit der Unterlandstafette bereits der erst Radwettkampf im Kalender. Der Glattlauf in Zweideln voraussichtlich am 13.3.2021 und der Night Run by Glatt in Wallisellen voraussichtlich am 27.3.2021 bilden den Laufauftakt. Dies alles ist Vorgeplänkel.

Die eigentliche Triathlonsaison startet am 18.4.2021 mit dem Wallisellen Triathlon 600m Schwimmen, 15km Rad und 4km Laufen sind dafür ideal. Am 16.06.2021 geht es in Zug mit dem Zytturm-Triathlon weiter. Dieser wir in diesem Jahr für mich in der kürzeren der beiden Varianten sein: 500m Schwimmen, 40km Rad und 5km Laufen. Der Grund dafür ist, dass es sich um meinen Startplatz von 2020 handelt. Am 18.7.2021 findet der Uster-Triathlon statt, der erste von zwei Triathlons über die Olympische Distanz von 1.5km Schwimmen, 40km Rad, und 10 km Laufen. Der letzte Triathlon, den ich für die Saison 2021 geplant habe, wird zugleich auch der in der schönsten Landschaft sein. Der Uri-Triathlon in Seedorf am 15.8.2021. Auch dieser wird über die Olympische Distanz führen. Das Saisonende wird am 17.9.2021 der Greifenseelauf sein, dieses Mal hoffentlich über die Halbmarathon-Distanz von 21.1 km werden.

13.12.2020 Zürcher Sylvesterlauf Irchelpark Zürich (ohne Zuschauer) 8.5km

31.01 2021 Unterlandstafette Kaserne Bülach 31km

13.03 2021 Glattlauf Riverside Zweideln (Datum nicht definitiv) 10km

27.03.2021 Night Run by Glatt Glattzentrum Wallisellen (Datum nicht definitiv) 10km

18.04.2021 Wallisellen Triathlon Hallenbad Wallisellen 600m/15km/4km

16.06 2021 Zytturm Triathlon Landsgemeindeplatz Zug 500m/40km/5km

18.07 2021 Uster Triathlon Badi Uster 1,5km/40km/10km

15.08 2021 Uri Triathlon Seedorf Strandbad 1,5km/40km/10km

17.09 2021 Greifenseelauf Uster Niederuster 21.1km

Zieleinlauf Uri-Triathlon 2019

  • robertriesen74

Hallo zusammen

Pause nach nur zwei richtigen Wettkämpen?! Was soll das? Ja, ich gebe euch ja recht, es war eine seltsame Saison. Es stellt sich sogar die Frage: War das überhaupt eine Saison? Nichts desto trotz ist die Saisonpause etwas sehr Wichtiges und Richtiges. Das Training war doch recht intensiv. Nun braucht sowohl der Kopf als auch der Körper mal eine Ruhephase, um am 3. November wieder ins Aufbautraining der Saison 2021 einzusteigen. Die Hoffnung ist berechtig, dass im 2021 wieder mehr, wenn auch längst nicht alles, möglich sein wird.

Was ist die Saisonpause? Den ganzen Tag auf der faulen Haut liegen und nur noch Eurosport zu schauen? Nein, das heisst es nicht. Es heisst viel mehr, das zu machen wonach einem gerade der Sinn steht oder das zu tun, was in der Saison zu kurz gekommen war. Bei mir war das zum Beispiel Wandern und Inlineskaten. Aber auch einfach mal gar nichts tun. Sogar Schwimmen, Radfahren und Laufen ist gestattet, aber dort ohne Trainingscomputer und nur solange es Spass macht. Nach der Saisonpause heisst es dann wieder ins Training einsteigen, aber nur mit Grundlagentraining. Nun ist auch die richtige Zeit um die Saison 2021 zu planen. Wie dies aussieht, werde ich im nächsten Blog verraten.

Oberhalb von Lausen, Basel Landschaft

  • robertriesen74

Hallo zusammen,

Nun weiss ich wieder, was ich das ganze Jahr hindurch so sehr vermisst habe. Geht es euch nicht auch so, dass ihr erst dann merkt, dass euch etwas gefehlt hat, wenn ihr es wiederhabt? So erging es mir beim Start des Nachtlaufs im Rahmen des Grand Opening der FABRIK11. Vor Corona war der Massenstart bei einem Laufwettkampf so selbstverständlich wie das Atmen.

Nun aber alles von Anfang an. Schon kurz nach dem Aufstehen begann ich damit, die Tasche für den Wettkampf, der erst um 20:00 abends war, akribisch zu packen und die Kleidung herauszulegen. Die Vorfreude und die damit verbundene Anspannung war schon da riesig. Den ganzen Tag hindurch konnte ich das Warten kaum aushalten, bis ich mich endlich auf den Bus aufmachen konnte. Endlich war ich da. Das Tram hielt genau vor der FABRIK11. Wie nicht anders vom MooveMee-Team erwartet war alles absolut top organisiert. Die Startnummernausgabe war schon beim Aussteigen gut zu sehen. Als ich meine Startnummer auf der Liste fand, war ich sehr positiv überrascht, es war die 58. Eine so tiefe Nummer hatte ich ja noch überhaupt nie gehabt! Als ich alle Formalitäten abgeschlossen hatte, blieb mir noch mehr als genügend Zeit, um mich in der FABRIK11 umzuschauen. Dabei entdeckte mich eine dort angestellte Trainerin. Sie war hoch erfreut, da sie auf meiner Clubkleidung einen Sponsor wiedererkannte, den sie bei ihrem Race across America persönlich betreut hat. Zeigte mir die ganze Anlage und sorgte sogar dafür, dass ich ein Schloss für einen Spinnt in der Herrengarderobe bekam. Somit hatte ich schon wieder zwei Sorgen weniger. Zum einen hatte ich nun einen Ort, um mich umzuziehen, zum andern konnte ich meine Wertsachen sicher verwahren. Nach dem Umziehen Kurz vor 20.00 Uhr übernahm der Moderator Franco Marvulli das Zepter und heizte die Stimmung so richtig an. Alle zusammen zählten wir die letzten 10 Sekunden herunter und es ging los. Und wie es los ging! Erst nach einem Kilometer wurde mir bewusst, wie schnell ich wirklich unterwegs war. Mein iPhone, das mit der Uhr verbunden war, zeigte irgendwas von 4 Minuten an, die Sekunden nahm ich gar nicht wahr. Da wusste ich, dass ich etwas vom Gas runter muss, um den Lauf bis zur Ziellinie durchzustehen. In der Folge versuchte ich eine Pace von rund 5:30 zu halten. Auf dem letzten Kilometer wurde mir bewusst, dass eine Zeit von unter 33 Minuten immer noch im Bereich des Möglichen liegen würde. Nicht zuletzt deshalb versuchte ich auf der Zielgeraden nochmals so richtig zu beschleunigen. Als ich nach der Überquerung der Ziellinie auf meine Uhr schaute, staunte ich nicht schlecht, 31:52! Wow! Im Ziel wartete Martin auf mich, den ich vor dem Rennen kennenlernte. Er war der erste Gratulant. Mit langen Pinzetten wurden allen Teilnehmern neue Masken gereicht. Beim Ausgang des Zielbereichs wartete ein Finisher-Buffet auf uns und rundete das Ganze ab. Ein herzlicher Dank für das geniale Rennen an Sven Riederer und das MooveMee-Team.


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