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  • robertriesen74

Aktualisiert: 26. Apr.


Heute, beim Schwimmtraining, habe ich zum allerersten Mal bewusst die 3800 Meter geschafft. Jeder, der sich ernsthaft mit Triathlon beschäftigt, kennt die Bedeutung dieser Marke. Die Distanzen von 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen haben im Triathlon schon fast einen mystischen Charakter. Man könnte argumentieren, dass auch 3600 Meter, 3700 Meter oder 3900 Meter eine ähnliche Leistung erfordern. Dennoch bleiben die 3800 Meter für einen Triathleten etwas Besonderes. Natürlich habe ich sie heute nicht am Stück geschwommen, was auch nie das Ziel war. Es war klar, dass ich am Ende mit den letzten 400 Metern kämpfen musste, genauer gesagt, mit den letzten 200 Metern des letzten 400-Meter-Intervalls. Die allerletzten 200 Meter waren das wichtige Ausschwimmen. Das war dringend notwendig, da das Laktat (Milchsäure im Blut) fast aus meinen Ohren zu fließen schien und im Körper verteilt werden musste.


"Likes, Kommentare und Teilen" sind sehr erwünscht. Denn diese Worte sind nicht nur meine, sondern ein Echo von jedem Triathleten, der sich jemals diesen 3800 Meter gestellt hat und weiß, dass die wahre Belohnung nicht in der Zahl liegt, sondern im unerschütterlichen Willen, das Unmögliche zu erreichen.


Englisch:


Today, during my swim training, I consciously managed to swim the 3800 meters for the very first time. Anyone who is seriously engaged in triathlon knows the significance of this mark. The distances of 3.8 km swimming, 180 km cycling, and 42.2 km running almost have a mystical character in triathlon. One could argue that 3600 meters, 3700 meters, or 3900 meters also require a similar level of performance. However, the 3800 meters remain something special for a triathlete. Of course, I did not swim them all at once today, which was never the goal. It was clear that I would have to struggle at the end with the last 400 meters, more precisely, with the last 200 meters of the last 400-meter interval. The very final 200 meters were the important cool-down. This was urgently needed as lactate (lactic acid in the blood) seemed to almost flow out of my ears and needed to be distributed in my body.


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  • robertriesen74

Sowohl im Schwimmsport als auch beim Triathlonschwimmen spielt die korrekte Technik eine zentrale Rolle. Gemeinsam mit Péter Kropkò, meinem Trainer beim Impuls Triathlon Club Bülach, habe ich über die letzten Monate, wenn nicht sogar Jahre, intensiv an meiner Schwimmtechnik gefeilt. Péter zufolge habe ich bedeutende Fortschritte erzielt. Ein wesentlicher Durchbruch war die Optimierung des hohen Ellenbogens, ein entscheidendes Element, das endlich seinen Platz fand. Um es kurz zu machen: Ein hoher Ellenbogen bedeutet nicht, dass der Ellenbogen über dem Wasser der höchste Punkt sein muss. Es ist irrelevant, was oberhalb des Wassers geschieht, da dies für den Vortrieb beim Schwimmen kaum eine Rolle spielt. Viel wichtiger ist, dass der Ellenbogen während der gesamten Zugphase auf Schulterhöhe bleibt und nicht tiefer eintaucht. Ehrlich gesagt, ist die Umsetzung dieser Technik einfacher, als sie genau zu erklären – zumindest empfinde ich das so. Diese Technik bewirkt, dass der gesamte Unterarm und nicht nur die Hand für den Vortrieb im Wasser sorgt. Natürlich fühlt sich das, besonders am Anfang, ungewohnt an, da plötzlich viel mehr Wasser bewegt werden muss, was auch den Kraftaufwand erhöht. Am Mittwoch, den 17. April, bemerkte ich gegen Ende meines Schwimmtrainings, dass mein rechter Arm die Technik nicht mehr korrekt umsetzte und aufgrund der Ermüdung nicht mehr präzise vom Kopf gesteuert werden konnte, da die Muskeln in ihre langjährig eingeübte, fehlerhafte Technik zurückfielen. Nach einer kurzen Besprechung entschieden Péter und ich, dass ich das Training abbrechen und ausschwimmen sollte. Ein Weitermachen hätte der neu erlernten Technik zu stark geschadet.

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Englisch:

The right technique is crucial.

Both in swimming and in triathlon swimming, the correct technique plays a central role. Together with Péter Kropkò, my coach at the Impuls Triathlon Club Bülach, I have been diligently working on my swimming technique over the past months, if not even years. According to Péter, I have made significant progress. An essential breakthrough was the optimization of the high elbow, a crucial element that finally found its place. In short, a high elbow does not mean that the elbow must be the highest point above the water. What happens above the water is irrelevant as it plays hardly any role in propulsion while swimming. Far more important is that the elbow remains at shoulder height throughout the entire pulling phase and does not dip lower. Frankly, implementing this technique is easier than explaining it precisely – at least that's how I feel. This technique ensures that the entire forearm, not just the hand, generates propulsion in the water. Of course, it feels unfamiliar, especially at the beginning, as suddenly much more water needs to be moved, which also increases the effort. On Wednesday, April 17th, towards the end of my swimming training, I noticed that my right arm was no longer executing the technique correctly and could not be precisely controlled from the head due to fatigue, as the muscles reverted to their long-practiced, faulty technique. After a brief discussion, Péter and I decided that I should stop the training and swim out. Continuing would have severely damaged the newly learned technique.


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  • robertriesen74

Hallo zusammen

 

Regen, Wind, Dunkelheit und Kälte laden nicht gerade zum Training ein. Im Winter finden auch keine Wettkämpfe statt. Was machen Triathleten in dieser, so trainingsunfreundlichen Zeit? Trainieren, was sonst! Wie bei allen anderen ambitionierten Sportarten ist das Training in der wettkampflosen Zeit entscheidend für die Wettkämpfe. Winterzeit ist Schwimmzeit. Früher war es oft so, dass im Winter wenig, bis kein Radtraining stattfand. Laufen geht eigentlich immer und für das Schwimmen ist der Winter gerade ideal. Nun dank immer besser werdenden Rollen-Programmen wie Zwift und Rouvy hat sich das Radtraining im Winter stark gewandelt. OK, nach über einer Stunde auf der Rolle beginnt zumindest bei mir der Hintern zu Schmerzen da das Rad auf der Rolle seine natürlich schwankende Bewegung nicht hat. Dennoch kann ich auf der Rolle viel präzisere Intervalle fahren, ohne ständig vom Verkehr oder dem Gelände ausgebremst zu werden. Eine Trittfrequenzpyramide, bei der alle 30 Sekunden die Trittfrequenz geändert werden muss, dabei aber die Wattzahl gleichbleiben sollte, ist für mich auf der Strasse schlicht undenkbar, da ich auf der Strasse nicht ständig meine Head Unit (Fahrradcomputer) im Blick habe. Ansonsten lande ich im harmlosesten Fall früher oder später im Strassengraben. Ihr merkt also, dass auch der Winter durchaus seine Vorzüge für das Training haben kann.

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