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  • robertriesen74

Volunteer 70.3 Rapperswil und Bergzeitfahren

Hallo zusammen,

nun sind wir schon voll drin in der kurzen, europäischen Sommersaison. Auch bei mir geht es nun Schlag auf Schlag. An jedem Wochenende im Juni ein Event. Vom 8.-11. Juni war ich als Volunteer am IRONMAN 70.3 Schweiz Rapperswil-Jona im Einsatz. Am Samstag, 17. Juni war das UCI Gran Fondo Swiss Bergzeitfahren von Ollon nach Villars sur Ollon und am kommenden Sonntag, 25. Juni werde ich selbst am Start des 2. Zürich City Triathlon über die Sprintdistanz stehen. Ihr merkt, so schnell wird es mir nicht langweilig.


Der Einsatz am IRONMAN war Donnerstag bis Freitag: Aufbau der Wechselzone wobei der Donnerstag vom Aufbau der Fahrradständer und der Gestelle zum Aufhängen der Beutel gepzudem den Teamleader Kickoff Event. Donnerstag bis Samstag war ich als normaler Volunteer im Einsatz. Am Sonntag dann, war ich zusammen mit Anette Co-Teamleader der Kapuziener-Verpflegungsstation. Am Kickoff hörte ich zum ersten Mal, dass es am IRONMAN Hamburg leider einen Unfall mit Todesfolge gab. Der Samstag war der Tag des Bike-Check-in. Meine Aufgabe:: Abgeben der beiden Zeitmesserchips. Zwei Zeitmesschips? Normalerweise gibt es nur einen? Doch in Rappi wurde was Neues getestet. Ein Chip für die Schwimmbrille. Die Idee dahinter ist zweifach. Zum einen und das war der Hauptgrund in Rappi, soll es die Sicherheit der Athleten beim Schwimmen erhöhen. Dadurch hat die Rennleitung jederzeit den Einblick, wo sich welcher Athlet im Wasser befindet und kann im Notfall, wenn sich ein Chip über eine bestimmte Zeit nicht bewegt, eingriffen und über Funk einen Rettungsschwimmer gezielt aufbieten. Die zweite Sache, die der Chip ermöglichen soll, ist das Erfassen von Zwischenzeiten beim Schwimmen. Ob das in Rappi so gemacht wurde weiss ich nicht. Auf dem. IRONMAN Ticker war auf alle Fälle nichts zu sehen. Das Abgeben der Chips war erstaunlich Einfach. Erst den QR-Code auf dem Athletenarmband scannen, Racechip scannen und Chip abgeben, Schwimmchip Scannen und abgeben fertig. Am Sonntag war ich in erster Linie für das Aus- und Aufladen des Materials vom LKW und den Auf- und Abbau der Station verantwortlich, während Anette sich vor allem um die Einteilung und das Briefing der Volunteers gekümmert hat.


Fahrradständer fertig beschriftet



Kappuzinerstation Ausgabe 2023


Interessehalber schaute ich immer wieder in die Tour de Suisse rein die am Dienstag nach Villars surOllon führte. Da war doch mal was, oder? Genau, das Zeitfahren vom Samstag am Donnertag sah ich fasziniert zu wie sich die Tour de Suisse den Albula Pass hinauf kämpft, um ihn auf der anderen Seite in halsbrecherischem Tempo runter zu rasen. Nach der Etappe wurde dein Fahrer von neuen Schweizer Teams Tudor befragt. Er berichtet so nebenbei, dass es irgendwie einen Unfall bei der Abfahrt gegeben haben müsse. Er habe am Strassenrand zwei total kaputte Fahrräder gesehen. Freitagnachmittag sagte mir dann ein Kollege das Gino Mäder tödlich verunglückt sei. Nun, was hat das Ganze mit mir und meinem Sport zu tun? Direkt mal nichts da ich weder Berufsradfahren bin noch irgendwas mit der TdS 2023 zu tun gehabt habe. Indirekt einiges, da ich selbst Radsportler bin und am Samstag das Bergzeitfahren zu absolvieren hatte. Da habe ich mir schon die Frage gestellt ob es nach zwei Todesfällen angebracht ist, an so einem Anlass teilzunehmen. Als aber klar wurde, das die TDS die letzten beiden Etappen auch ausfährt war es für mich auch ok. Am Ende war es nicht nur OK sondern gut, dass ich es gemacht habe. Irgendwie half es mir das Ganze zu verarbeiten. Das Zeitfahren selbst war einiges härter als ich es erwartet hatte. Zum einen war es ziemlich warm, zum andern war die Strecke einiges steiler als erwartet. Auf dem letzten Kilometer musste ich sogar auf einem Parkplatz eine kleine Ehrenrunde drehen, um die Beine zu lockern und kurze Zeit später musste ich sogar kurz anhalten, um sie nochmals zu lockern. Dennoch kam ich mit, 1h08min00s schneller über die Ziellinie als gedacht. Was mich allerdings vor ein Rätsel gestellt hat, war das Anbringen der Startnummer und des Zeitmesschips am Fahrrad. Im Triathlon erhält man ein Stickerset das am Helm und an der Sattelstütze zu befestigen ist. Das war hier nicht der Fall Die Radstartnummer musste ich in dann vorne am Fahrrad mit Kabelbinder befestigen und den Chip an der Vordergabel. Im Triathlon gehört er ans linke Fussgelenk.



Zeitmesschip am Fahrrad


Zum Schluss ein kleiner Ausblick auf den Zürich City Triathlon mein Start wird zwischen 12.45 und 13.00 auf der Safainsel bei der Landiwiese sein. Auf der Landiwise sorgen zahlreiche Food Trucks für euer leibliches Wohl bis ich dann gut 1h45min später die Ziellinie kreuzen werde.




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