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  • robertriesen74

Rennbericht internationaler Wallisellen Triathlon

Hallo zusammen,

Der Wallisellen Triathlon 2022 ist nun schon wieder Geschichte. Das wichtigste zuerst: ich bin dabei nicht erfroren. Am Samstag beim Aufbauen zeigte sich das Wetter nicht ganz von der besten Seite. Es gab immer wieder kleinere Schneeschauer. Aber die Prognose für Sonntag war trocken, doch mit 5°C für die Zeit des Rennstarts eher kühl. Aus diesem Grund ordneten die Schiedsrichter am Abend vorher an, dass bei der Competition, also in meinem Rennen, alle mit komplett bedeckten Armen Radfahren müssen. Die Zeit in der Wechselzone 1 wurde aber nicht neutralisiert. Beim Packen entschied ich mich, meine ¾ Radhosen über den Triathlon Anzug ohne Ärmel anzuziehen dazu Kompressionssocken, oben ein warmes Thermoshirt unter dem Radtrikot und darüber Ärmlinge und eine Windweste.

Sonntagmorgen klingelte der Wecker schon sehr früh. Wie geplant war ich vor dem Öffnen der Wechselzone dort. Die Startnummer und alles was dazugehört holte ich schon am Samstag ab. Als ich meine Wechselzone einrichtete, merkte ich, dass ich an alles gedacht hatte ausser der Schwimmbrille. Erst dachte ich, dass wäre kein Problem, sprach aber trotzdem mit einem anderen Athleten darüber. Der meinte nur, er habe noch eine zweite dabei, die er mir geben könne. Gut, nun hatte ich alles. Einschwimmen war zwar in der Sprunggrube erlaubt, doch die war eher klein, deshalb wählte ich das Thermalbad, um mich aufzuwärmen, dazu Armkreisen und Dehnen kurz vor dem Start. Beim Anstehen vor dem Start versuchten viel, sich bei gleich starken Schwimmern:innen einzureihen. Doch längst nicht alle. So war es kein grosses Wunder, dass kurz nach dem Start schon Stau im Wasser war. Das löste Positionskämpfe aus und alle kamen nicht gut vorwärts und waren dauernd in Rangeleien verstrickt. Schon auf dem Weg in die Wechselzone wurde das thematisiert. Auf dem Weg in die Wechselzone entschied ich mich auch dazu komplett umzuziehen. Doch die Windweste und Ärmlinge blieben in der Wechselzone zurück, auch die Handschuhe zog ich mir schon vor der ersten Kurve auf dem Rad wieder aus. Die Winter-Rad-Hosen waren eher ein Tick zu warm, ansonsten war’s genau richtig. Das Radfahren und das anschliessende Laufen verliefen komplett problemlos. Auf der Radstrecke und auf der Laufstrecke wurde ich von meine Club-Kameraden überholt und angefeuert. Er war im Ziel dann auch der erste Gratulant, obwohl ich ihm hätte gratulieren müssen, da er unsere Altersklasse gewonnen hatte.

Bis auf das Schwimmen war es ein sehr gelungener Anlass. Doch beim Schwimmen müssen die Organisatoren zwingend über die Bücher. Im Vorfeld wurde schon immer von vier Startgruppen gesprochen Doch wusste keiner in welcher Startgruppe er nun ist. Theorie ist schön und gut, aber wenn die Praxis nicht der Theorie angepasst wird bringt alles rein gar nichts.


Schlussspurt des Wallisellen Triathlons 2022

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