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  • robertriesen74

Erste grosse Radausfahrt - Panne inklusive

Hallo Zusammen

So richtig herrlich das Wetter. Etwas zu warm für die Jahreszeit, aber das ist eher etwas für Klimatologen. Ich geniesse den Vorfrühling in vollen Zügen. Letzten Sonntag stand eine 4-Stunden Radausfahrt auf dem Trainingsprogramm. Darauf freute ich mich wie ein kleines Kind auf Weihnachten. Nun denken sicher einige unter euch: 4 Stunden Sport und das erst noch am Sonntag! Wenn dann aber nur Eurosport. So oder ähnlich dachte ich auch einmal. Nach dem Gottesdienst war es endlich soweit. Draussen war es noch ziemlich frisch, doch was auf dem Trainingsplan steht, mache ich in der Regel auch. Schlussendlich gibt es ja bekanntlich kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. 4 Stunden sind bei einem Schnitt vom 25 Kilometer pro Stunde ….? Ah ja genau rund 100 km. Also ist die Route demnach zu Planen und doch flexibel genug für allfällige Zwischenfälle. Ach ja, Zwischenfälle, soll jetzt der Ersatzschlauch mit oder eher nicht? Welches Werkzeug sollte ich mitnehmen? Solche Fragen gingen mir vor dem Start durch den Kopf. Der Ersatzschlauch kam mit, auch die Reifenheber. Man weiss ja nie.

Los ging’s via Hochfelden, Dielsdorf, Niederhasli, Opfikon nach Dübendorf. Von dort weiter via Maur nach Uster. Es Zeit für die Halbzeitpause. Von Uster hoch via Wermetshausen Richtung Pfaffikon ZH. Doch Plötzlich sch… ein Defekt. Nicht etwa der Schlauch den ich dabeigehabt hätte. Nein, die Schaltung hat den Dienst aufgegeben und so hatte ich nur noch zwei Gänge. Hinten nur noch den kleinsten Zahnkranz die vorderen beiden Kettenblätter waren normal zu schalten. Was nun? In Pfäffikon sah ich mir das Malheur an. Schaltkabel gerissen. Na super. Ich entschied mich, auf dem flachsten Weg zurückzufahren. Das bedeutete aber, dass ich zwischen Fehraltdorf und Volketswil noch eine zwar relativ kurze aber trotzdem mittelsteile Steigung zu bewältigen hatte. Diese musste ich wohl oder übel hochwuchten. Der Rest war dann relativ gut zu bewältigen. So wurden aus den angepeilten 100 km nur 86.2 Km und aus den angepeilten 4 Stunden 3 Stunden 28 Minuten. Auch wenn alles gut geplant scheint: Immer schön flexibel bleiben.



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