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  • robertriesen74

Wintertraining


Hallo zusammen

Weshalb im Winter trainieren? Für ein Training im Winter spricht auf den ersten Blick nicht gerade sehr viel. Es ist kalt, oft nass und immer früh dunkel. Indoor-Training auf der Rolle ist anstrengender als Radfahren an der frischen Luft. Trotzdem hat das Training im Winter einen sehr grossen Einfluss auf die Wettkämpfe im Sommer. Oft ist der Spruch zu hören: “Olympiasieger werden im Winter gemacht.” Doch ist da etwas dran? Kurz gesagt: Ja, natürlich. Denn im Winter wird das Fundament für das Aufbautraining im Sommer gelegt. Ihr könnt jeden Bauingenieur fragen. Er wird euch bestätigen, dass jedes auch noch so prunkvolles Bauwerk ohne gutes Fundament wertlos ist. So ist es auch im Sport. Jeder, der im Sommer erfolgreich sein möchte, muss im Winter ein solides Fundament schaffen. Doch wie geht das konkret? Im Winter werden hauptsächlich Einheiten mit niedriger bis mittlerer Intensitäten trainiert. Einzige Ausnahme ist Schwimmen. Dort liegen viel schneller auch mittlere bis hohe Intensitäten drin. Was sind nun diese Intensitäten? Diese sind für jeden Sportler anders. Grundsätzlich wird im Training mit fünf Intensitätsstufen gearbeitet. Sie sind entweder puls- oder leistungsabhängig. Zuunterst ist der Erholungsbereich (KB). Darüber sind die Bereich Grundlage 1+2 (GA1/2), darauf folgt der Entwicklungsbereich (EB) und der Rote oder Spitzenbereich (SB). Das Grundlagentraining ist zum aller grössten Teil im GA1 mit Sequenzen im GA2. Grundsätzlich gilt bei allen Trainings: je höher der Intensitätsbereich, desto kürzer das Training in diesem Bereich.


Meine Trainingsbereiche sind wie folgt:

KB HF Rad unter 106 BPM Leistung Rad unter 123W HF Laufen unter 123 BPM

GA 1 HF Rad 106-129 BPM Leistung Rad 123-173W HF Laufen 123-145 BPM

GA 2 HF Rad 129-144 BPM Leistung Rad 173-202W HF Laufen 145-160 BPM

EB HF Rad 144-159 BPM Leistung Rad 202-258W HF Laufen 160- 169 BPM

SB HF Rad über 159 BPM Leistung Rad über 258W HF Laufen über 169 BPM


Beim Laufen muss der Körper das ganze Gewicht tragen. Auch die Arme und der Oberkörper müssen arbeiten bei Radfahren sind die Beine entlastet da der Sattel das Gewicht trägt. Aus diesem Grund sind die Herzfrequenzwerte beim Radfahren einiges Tiefer. Diese Bereiche sind auch nur eine Momentaufnahme sie verändern sich stetig mit dem Training. Eine gute Puls-Uhr passt sie automatisch immer wieder an den aktuellen Trainingszustand an.

Weg zwischen Flughafenzaun vom Flughafen Zürich und dem Himmelhoch

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