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  • robertriesen74

Was wenn ich am Uster-Triathlon versage?

Hallo zusammen,

Seit einiger Zeit zweifle ich immer wieder, ob ich meine erst Mitteldistanz (1,9km Schwimmen, 90km Rad und 21.1km Laufen) innerhalb der vorgegeben 7 Stunden schaffe. Vor allem meine Lauf-Performence gibt mir sehr zu denken. Immer wieder frage ich mich, wie ich wohl von meinem Umfeld wahrgenommen werde, wenn da neben meinem Namen DNF (Wettkampf nicht beendet) steht. Heisst es dann: “Wir haben es schon immer gewusst, dass er komplett unfähig ist?” Oder: “Tja ganz klar viel zu wenig trainiert.”

Ich denke, so einfach ist es auch nicht. Um bei einer solchen Distanz das Ziel zu erreichen, muss sehr vieles stimmen. Niemand meldet sich bei einem Rennen an um aufzugeben. OK, als ich nur TV-Sportler war, war mir immer klar, dass alle Aussagen bei Interviews Ausreden sind. Vor allen von den Sportlern, die versagt haben. Nun da, seit ich selbst Sport mache, sehe ich das Ganze komplett anders. Bei einem Marathon, an dem 10’000ende an Start gehen, geht es unter 0,1% der Starter darum, den Marathon zu gewinnen. Alle andern starten mit ihren persönlichen Zielen. Viele möchten eine bestimmte Zeit erreichen, andern geht es, wie mir beim Zürich Marathon, «nur» darum, das Ziel zu erreichen.

So nun wieder zurück an den Uster-Triathlon. Ist es realistisch, dass ich das Ziel in 7 Stunden erreiche? Mal rechnen: 1,9 km Schwimmen - 45 min. 90km Rad – 3h30min, Halbmarathon -  2h35min, dazu noch 6 min Wechselzeit = 6h51min. Sollte also reichen. Allzu viel Spielraum habe ich aber wirklich nicht.

Aber bitte, wenn ich es nicht packen sollte, seit ein wenig nachsichtig mit mir. Natürlich werde ich alles, wirklich alles daran setzen, es zu schaffen.


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